Diele, Deele, f., 1. in Hessen auch iel, mu., frz. ais, m., engl. deal, in manchen Gegenden Deutschlands für Bret (s.d.) gebraucht; in Preußen heißt so die 5em. starke Bohle. Anderwärts nennt man Din, frz. madrier, engl. chess, die Deckbreter der Brücke, s. Fahrdiele. — 2. Bes.in Norddeutschland für Hausflur, Tenne etc.; s. d. Art. Bauernhof 1. — 3. frz. aire, engl. floor, bes. in Sachsen, besser Dielung gen., so viel wie Bretfußboden, Bretbeleg, daher dielen od. ausdielen, frz. planchéier, engl. to board, so viel wie mit Bretboden versehen, s.bedielen; die Breter, welche man zu solchen Fußböden entweder einzeln oder zu Bielentafeln, frz. table de planche, tabletté, engl. boardtable, BERG O OUmniversitätsbibliot vereinigt verwendet, können zwar Aeste haben, wo es nicht auf schönes Aussehen des Fußbodens ankommt, aber sie dürfen weder Queräste noch faule oder brüchige Stellen enthalten, solche müssen vielmehr ausgeschossen werden. Ueber die verschiedenen Arten s. d. Art. Dielung.