Bugspriet, Sogsprict, Boogspriet, n. (Schiffb.), frz. beaupré, m., engl. bowsprit, span. bauprés, der über der vorderen Biegung (Bug oder Vordertheil) eines Schiffes sich unter einem Winkel von 30—34 gegen den Wasserpaß neigende Mast. Die Länge des aus dem Schiff hervorragenden Theils ist gleich der größten Breite des Schiffes, seine Dicke gleich der des großen Mastes, die nach vorn um ¼½ abnimmt. Er wird am hinteren Theil noch durch die Bugsprietbacken, frz. taquets, violons m. Pl. du beaupré, engl. bowsprit-Cheeks, pl., verstärkt, durch die Bugsprietsorring, frz. Uure du b., engl. gammoning of the b., d. h. zwei umgewundene Seile an den Vorsteven, durch das Schwingtau u. eiserne Bolzen an den großen Balken des Schiffes befestigt. Hugstenge, k. (Schiffb.), Blindstenge, Segelstange am Bugspriet.