Buse, m., frz. (Wasserb.), der Drempel, Schleusendrempel. Busch, m., Gebüsch, Buschholz, frz. branchage, m., brins, m. Pl., engl. brush-wood. Zu Faschinen u. Uferbefestigungen, als Zuschwert, werden am vortheilhaftesten zähe, 3— 4jährige lange Weiden, auch Eichen- u. Ellernbusch, verwendet. — 2. (Mühlb.) das Holz, womit das Mühleisen in den Bodenstein gefüttert ist. Buschbett, n., Zuschbettung, k. (Wasserb.), 1. frz. fagotaille, f., engl. brushwood-revetment, eine Abdämmung durch Busch. — 2. frz. barrage m. en épi, engl. Wharf offascinage, auch Buschdeich, s. v. w. Grundbett; s. d. Art. Deich und Uferfeste. Büschel, m., so heißen Ausschußbleche, welche in Schocke zusammengebunden und zu Ofenrohren verwendet werden. HBüschelwerk, n., Züschelkunst, f. (Wasserb.), s. Paternosterwerk. Buschwerk,n. (Wasserb.), am Flußufer gebauter Damm von Büschen; liegt das B. ganz unter Wasser, so ist es sehr dauerhaft, im andern Fall der Fäulnis ausgesetzt, wenn man es nicht mit Erde bewirft. HBuse, Hüse, Biese, f., heringsbüse, frz. buse, engl. buss (Schiffb.), holländisches flütenartiges Fischerschiff, selten über 60 Tonnen haltend,fast nurzumHeringsfang dienend, hinten über dem Wasser stark eingezogen, mit einem hohen, einfach übersetzten Hauptmast für 2 Raasegel und einem kleinen Hintermast mit 1 Raasegel. Buse, f.,frz., 1. die Düse, Balgliese, Blasdeute. — 2.B. dairage, die Büze, Wetterlotte, der Luftschacht, Wetterschacht. — 3. Die Buse (s. d.). — 4. Das Mühlgerinne. — 5. Der Rohrstutzen am Ofen.