Chamfretting, s., engl., die Fensterschmiege, die e Schräge der Laibung. ö Chammanien, Bamoth, heißen in der Bibel die, Feuer⸗ „altäre enthaltenden, Tempel der Kananiter; s. d. Art. ⸗persische und phönikische Bauten. e Chamois, m., frz., eigentlich Sämischleder, daher couleur ch. die Farbe des Sämischleders, hellgelb mit röth⸗ ⸗lichem Schimmer. ö Chamotte, f. (spr. Schamotte), auch Scharmotte geschrieben, 1. frz. argile réfractaire, artificielle, argile „aux* fours, engl. mixture of unburnt fire-clay and dust 0f fire-briks, glass-pots etc., feuerbeständiger Thon, aus alten Thonsteinen, Töpfergeschirren, besonders gut aber aus den Kapseln gewonnen, in denen Porzellan gebrannt worden ist; sie werden zu Chamottemehl, frz. cument m. d'argile réfractaire artificielle, engl. dust of fire-bricks etc., gemahlen, dann zu Ziegeln, Chamottesteinen, geformt 1und gebrannt. Chamottestein, m., Schamottenstein, Ofenziegel, Porzellanziegel, m., frz. brique réfractaire, brique blanche, sengl. fire-erick, kiln-brick, aus Chamotte (s. d.) geformte und gebrannte Steine. Diese Steine dienen zu Feuerungs-Champ, m., frz, 1. Feld. Der Franzose versteht darunter bes. den Füllungsgrund, der um das Mittelstück der Füllung, die aufgesetzte Verzierung oder dergl. bleibt. — 2. Feld, Platz, daher ch. de Mars, Exerzirplatz; ch. élysée, Begräbnisplatz. — 3. Die hohe Kante, schmale „Seite, daher poser de ch., s. v. w. hochkantig verlegen. — 4. Roue de ch., Kammrad mit stehender Welle. Champakaholz, m., stammt von der wohlriechenden Michelie (Michela Champaca L., Fam. Magnoliaceen), einem Baum in Nepal und auf den südasiatischen Inseln, und ist daselbst zu Häuserbauten besonders geschätzt. Champignon, m..,frz., pilzartiger steinerner od. bronzener Aufsatz an Springbrunnen, über dessen konvexe und „geriefte Oberfläche das Wasser hinabrieselt; vgl. d. Art. Springbrunnen. Champignon-rail, s., engl., Schiene mit gewölbtem Kopf; s. Eisenbahnschiene. Champlever, v. a. frz. (Cisel.), vertiefen od. auftiefen; s6mail champlevé, s. Email.