Cherub, m., plur. Cherubim, die Träger des göttlichen Thrones; man läßt ihren Leib gewöhnlich in Flügeln enden oder giebt ihnen sechs Flügel. Ezechiel, Kap. 1 u. 10, beschreibt sie als Zwittergestalten mit vier Gesichtern, dem eines Adlers, Löwen, Menschen und Stierkalbs an einem Kopf, vier Flügeln, unter den Armen sitzend, Stierfüßen u. Augen am ganzen Körper.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 2, S. 39Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei