Couronnement, m., frz., 1. (Hochb.) Bekrönung, welche weiter ausladet als der Rumpf des durch sie abgeschlossenen Gegenstandes, also z. B. Bekrönung durch einen Sims, einen Giebel od. dergl., zum Unterschied von Amortisation, (s. d.). — 2. (Kriegsb.) Krönung, diejenige Trancheearbeit, welche, längs der Crete des Glacis fortgeführt, den Belagerten zu Aufgabe der Traversen des gedeckten Weges zwingt, in welcher endlich auch die Breschbatterien etablirt werden. — 3. (Wasserb.) die Deichkappe, der Kamm. — 4. (Schiffb.) c. de la poupe, der Heckboog, das Hackebord.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 2, S. 75Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei