Deichsel, 1. fem., frz. timon, limon, m., engl. pole, shaft, heißen die Stangen an Wagen und an Göpeln, an welche die Lastthiere angespannt werden. Eine einzige D. genügt, wenn auf jeder Seite derselben ein Lastthier steht; dagegen wendet man bei leichterem Fuhrwerk zwei Din an, die eine Gabel, frz. imons, m. pl., Iimonière, f., enrayoir m. en fourchette, engl. thill, forked thill, bilden, in deren innerem Raum das Lastthier steht; s. d. Art. Wagen und Arm 9. — 2. fem. (Mühlb.), s. Schwenkbaum. — 3. masc., auch Deißel, s. v. w. Dachsbeil.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 2, S. 149Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei