Facius 49.4760 Wilh.), Stein- und Stempelschneider, geb. 1764 zu Greiz, kam 1788 nach Weimar, wo er mit Goethe befreundet wurde. Er starb als Professor und Hofmedailleur am 4. Mai 1843. F. erfand eine dauerhafte Masse für Stuccaturen und eine Methode, Medaillenstempel zu härten. Unter seinen Medaillen sind Bildnisse von Goethe, Schiller, Wieland, Großherzog Karl August u. s. w. — Auch seine Tochter Angelika, geb. 14. Okt. 1806, war eine ausgezeichnete Stem-Rar und Steinschneiderin und bildete sich unter auch auch zur Bildhauerin. Sie schnitt die Medaille zur Feier des Jubiläums des Großherzogs Karl August (1825)und fertigte viele Büsten in Gips. Fatbeljener; Pflanzengattung, s. Opuntia. ackelfeuer für Schiffe zum Signalisieren bestehen aus Feuerwerkssatz, der so intensiv brennt, daß er weder vom Winde, noch durch Regen ausgelöscht wird. Man verwendet die F. bei laterrem Sturme, wenn die gewöhnlichen Signallaternen ausgeblasen werden. Die Ficherfahrzeuge, welche keine Schiffslaternen (rot und grün) zu führen brauchen, machen sich den in der Nähe vorbeisegelnden Pem Schiffen durch ein „Bluse v genanntes F. bemerklich. Die Bluse besteht aus einem mit Stiel versehenen und in Terpentin getauchten Ballen, der angezündet eine helle blaue Flamme zeigt.