Feedeinlasfen
BaukunstBau-Lexikon 1881

einlasfen, trs. Z., frz. encastrer, enchàsser, engl. to sink, to enchase, to trim, eine Vertiefung in der Oberfläche eines Körpers, z. B. eines Balkens, eines Thürrahmens, machen, in welcher ein anderer Körper, z. B. ein Anker, Band, Schloß etc., Platz haben kann, ohne daß er über die Oberfläche des ersten Körpers vorsteht; vergl. auch eingelassen. Man unterscheidet: 1. völlig, bündig einlassen, richtiger einlegen, frz. enlacer, enfoncer, engl. to enchase, Manipulation, woraus die eingelegte Arbeit, s. Mosaik, entsteht; 2. mit dem Ende einlassen, auch ein. stechen gen., srz. embrever, engl. to house-in, to stubmortise; 3. einscheren, mit Verscherung einlassen, frz. embofter, engl. to tongue, to sink in long mortise, s. Anschlitzung; 4. ein Stück Holz in eine Mauer einlassen, ürz. enclaver, engl. to trimrin.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 2, S. 203Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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