FeedEisenfeilspüne
NaturlehreBau-Lexikon 1881

Eisenfeilspüne, m. pl., frz. mailles f. pl. de fer, engl. iron-filings, span. raeduras de hierro. Die beim Befeilen des Eisens abfallenden Eisentheilchen benutzt man feingesiebt als Zusatz zum Eisenkitt (s. d.) sowie zu Einmengung in Gips oder Stuck, wenn die aus den selben zu gießenden Gegenstände der Witterung ausgesetzt sind, indem die Eisenfeilspäne durch ihre Ausdehnung bei der Oxydation die Masse verdichten, auch oft eine chemische Verbindung mit den umgebenden Calciumoxyden eingehen. Ueber weitere Verwendungen s. z. B. d. Art. beizen, Kitt etc.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 2, S. 225Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

Auf derselben Druckseite 9

Ähnliche Artikel 6

Mehr aus Naturlehre 6