FeedErdwinde
AllerleiBau-Lexikon 1881

Erdwinde, f., Erdspill, n., frz. treuil, vindas, cabestan m. volant, engl. crab, field-capstan, ital. argano, lat. ergata, epagon, griech. εππνανα παον, senkrechte Welle, in starkem Gerüst befestigt, welche mittels Hebeln, Speichen, Kurbeln od. Treibseil herumgedreht wird, u. um welche sich das wägrecht fortlaufende Seil windet, mit dem eine Last bewegt werden soll. Dadurch, daß man dies Seil um eine feste Rolle legt, kann man die Kraft in lothrechter Richtung wirken lassen und so die E. zum Aufziehen von Balken, Fördertonnen etc. gebrauchen; doch kommt sie mehr u. mehr außer Gebrauch; s. auch d. Art. Göpel und Haspel.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 2, S. 264Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

In anderen Lexika 1

Alle Lexika nebeneinander →

Auf derselben Druckseite 12

Ähnliche Artikel 6

Mehr aus Allerlei 6