Eremitage, m., frz., im Deutschen als fem.gebraucht, Einsiedelei. In großen Parks und Gartenanlagen legt man nicht selten Pavillons als Eremitagen an, in Gestalt einer Hütte, meist mit Stroh bedeckt und mit Baumrinde bekleidet, od. auch in Felsen gearbeitet; in der Regel mit Glocke oder Kreuz versehen.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 2, S. 264Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei