FeedEurhythmie
AllerleiBau-Lexikon 1881

Eurhythmie, f., οοειά, Ebenmäß, ist an einem Gebäude das wohlgeordnete Verhältnis der einzelnen Theile zum Ganzen oder des Ganzen zu den einzelnen Theilen. Euripus, m., lat., ursprünglich Meerenge, dann jeder künstliche Kanal, sowohl als Parkzierde als zu Bewahrung von Amphibien u. Fischen, bes. aber der im Amphitheater u. Cirkus (s. beide Art.) den Zuschauerraum von der Arena trennende Wassergraben, welcher die Zuschauer vor den Bestien schützte; später auf die spina (s. d.) übertragen.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 2, S. 271Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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