Futter, n., 1. frz. doublure, fourrure, f., engl. lining, case, sheath, überhaupt innere Verkleidung. — 2. Unterlage zur Minderung von Erschütterungen etc., z. B. beim Metalldrehen ein Stück Holz, frz. mandrin, emprunt, m., engl. chuck, in welches der zu drehende Gegenstand gestellt wird, um ihn in die Drehbank spannen zu können. — 3. Speziell bei Fenstern der Rahmen, in dem die Flügel hängen; s. Fensterfutter. — 4. Bei Thüren, frz. platebande, engl. jamb-lining, die Verkleidung im Lichten der Thüröffnungen; s. Thüre. — 5. Bei Maschinen, frz. Coussinet, m., engl. bush, pillow, Einlage in ein Zapfenloch oder in eine Pfanne, zu Verminderung der Reibung und Abnutzung. Eisen auf Eisen nutzt sich schneller ab als Eisen auf Messing; in hölzerne Pfannen legt man gern metallene Futter ein. — 6. Auch für Futtermauer gebraucht. — 7. (Steinb.) 2 Stücke Buchenholz oder Eisenblech, welche an den Wänden der Schlitze aufgestellt werden, um das Ausbrechen der Kanten der Schlitze durch den zwischen den Futtern gehenden Keil zu verhindern.