Gegenort, n. (Bergw.), nennt man ein Ort, welches einemandern in einer gewissen Richtung herkommenden entgegengetrieben wird, um die aufzufahrende Länge schneller herzustellen. Beide Oerter heißen Gegenörter od. Ort u. Gegenort. In letzterem Fall ist das Ort dasjenige, welches nach der ursprüngl. zu verfolgenden Weltgegend getrieben, nach welcher also der Grubenbetrieb überhaupt fortgesetzt wird.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 2, S. 411Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei