Gestübe, Gestübbe, n., frz. brasque, f., bouchage, m., engl. cement of clay and coal-dust (Hüttenw.) Gemenge von auf dem Gestübpochwerk gekleinten klaren Kohlen und Lehm, woraus der Herd in Schmelzöfen gemacht wird. Die Mengung geschieht in der Gestübekammer; bei gleichen Theilen Lehm und Sand heißt das G. schwer, bei weniger Lehm leicht; s. auch d. Art. Flockgestübe.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 2, S. 440Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei