Getriebearbeit, f., 1. frz. méthode par palplancher, engl. piling trough quicksand (Bergb.), Abtreibearbeit in losem Gebirge, das also durch Verschalung am Einsinken verhindert werden muß, s. Getriebe 2. — 2. Auch Getriebebau, Verkleidung eines Minenschachtes oder einer Gallerie mittels breiter Pfähle, denen Rahmen resp. Thürgerüste zur Unterstützung dienen. P2.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 2, S. 440Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei