FeedGiebelfuß
Sitten & ModeBau-Lexikon 1881

Giebelfuß, m., frz. assouchement, m., wägrechte untere Aufstandslinie eines Giebels, in der Antike stets, im altchristlichen Stil bis um 626 fast immer, später und auch im romanischen Stil seltener, im gothischen noch seltener durch den vollen Hauptsims, sondern, obschon auch dies in der Gothik ziemlich selten, durch einen besonderen Giebelfußsims bezeichnet, der dann aber stets weniger mächtig ist als der Giebelsims.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 2, S. 454Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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