FeedGiebelschutzbret
BaukunstBau-Lexikon 1881

Giebelschutzbret, n., frz. bordure f. de pignon, engl. barge-board, verge-board, auch Stirubret, Windfeber genannt; Bret, welches, parallel mit den Sparren, auf die hohe Kante an das Hirnende der Dachschalung od. Lattung genagelt wird. Bei Ziegeldach muß es mindestens um 12 cm. über die Lattungsflucht aufwärts ragen, damit eine Kalkleiste daran hingeführt werden kann. Bei Anwendung der Holzarchitektur kann man es wirksam zur Verzierung anwenden; s. z. B. Fig. 695 S. 422 im I. Band, und Fig. 1578 S. 234 im II. Band.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 2, S. 454Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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