Gilling, f. (Schiffb.), frz. voüte, f., engl. counter, ital. carreca, der aus starken, gekrümmten Hölzern, Gillings: gnieen, bestehende, nach innen gewölbte Theil des Hinterschiffs, in welchem sich die Oeffnung für das Steuerruder befindet. Man nennt sie auch hintergilling od. große Gilling,
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 2, S. 455Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei