FeedGlättmühle
TechnikBau-Lexikon 1881

Glättmühle, Glasurmühle, f., Vorrichtung, um die Glasur für Geschirre, Ofenkacheln etc. klar zu mahlen. Sie besteht aus einem Klotz, in dessen Vertiefung ein Bodenstein ruht, auf welchem sich an einer eisernen Spindel der Läufer herumdreht, mittels eines Krummzapfens, der in der Decke des Zimmers befestigt ist. Durch ein Loch im Klotz läuft die gemahlene Glätte ab. Die größeren Mühlen dieser Art, auf welchen die weiße Schmelze gemahlen wird, heißen Schmelzmühlen.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 2, S. 467Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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