Schrotmühle, k., franz. moulin m. à égruger, engl. kibbling-mill (Mühlb.), Mahlgang zum Schroten des Getreides u. des Malzes bei Mahlmühlen u. in Branntweinbrennereien; die hier und da zu diesem Zweck übliche Handmühle, konstruirt wie eine Kaffeemühle, nutzt sich schnell ab. Das Arbeitsorgan beider besteht aus zwei auf der Oberfläche gerippten eisernen Cylindern, die ungefähr 90 em. lang u. 30 em. im Durchmesser sind u. sich gegen einander bewegen, herumgedreht durch ein Tretrad oder mittels einer Kurbel. Schrotröhre, k. (Mühlb.), bei jedem Mahlgang die Röhre, welche das Schrot in den Sichtekasten leitet.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 162Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei