FeedGrabenübergang
AllerleiBau-Lexikon 1881

Grabenübergang, m. frz. passage m. du fossé, beim Angriff, 1. die Thätigkeit des Uebergangs. — 2. Das Mittel dazu, ein bedeckter Gang von der Mündung des Grabenniedergangs zum Fuß der Bresche. Bei nassen Gräben muß man einen Faschinendamm einwerfen, oder auch eine Brücke. Bei trockenen Gräben genügt eine bedeckte Sappe, s. Fig. 1997 rechts; die Herstellung geschieht bei trockenen Gräben durch Sappiren, bei nassen auf Floß⸗ oder Faßbrücken, mit Sand oder Wollsackbrustwehren oder auf Dämmen von Faschinen und Sandsäcken. Ple.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 2, S. 504Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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