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Bildende KunstBau-Lexikon 1881

gräniren, trs. Z., frz. graner, granuler, grenailler, ital. granare, 1. schrafftren; das Anlegen von Schatten mittels zarter, dicht neben einander gelegter, aber vermöge des körnigen Papiers oder vermittels einer besonderen Art bliotnek Heidelberg DFC der Stiftführung als Reihen kleiner Pünktchen erscheinender Striche. Beim Malen mit Leimfarbe auf Putz ist die Erzeugung solcher Striche sehr leicht. Die Stärke od. Abnahme des Schattens wird durch das dichte Nebeneinanderziehen od. durch das breitere Auseinanderstellen der Striche bewirkt. — 2. s. granuliren.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 2, S. 516Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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