grau, ad., frz. gris, engl. gray, ital. bigio, grigio, span. gris, cono, Mittelnuanee zwischen Schwarz u. Weiß, und insofern keine Farbe. Die Uebergänge nennt man Schwarzgrau und Weißgrau; die theils direkt dazwischen liegenden, theils nach irgend einer Farbe hin könenden Nüaneen Aschgrau, Mäusegrau, Dachsgrau, Silbergrau, Perlgrau, Schiefergrau, Stahlgrau etc. s. noch französisches Grau. Diese verschiedenen Nuancen kann man hervorbringen durch Vermischung von Schiefer⸗ oder Elfenbeinschwarz mit Kreide oder Bleiweiß, unter Beimischung von etwas Roth, Blau und dergl., je nach dem gewünschten Ton; s. übr. Farbe.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 2, S. 519Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei