Gouache, f., frz., vom ital. a guazz0, dickflüss wässerige Lösung, Deckfarbe mit wässerigem Bindemit Die Gouachemalerei (frz. peinture à la gouache) tes-eine Malerei mit Deckfarben, bei der ein harziges, im rak-Wasser auflösbares Bindemittel angewendet wird; unterdie scheidet sich von der Leimfarbenmalerei hauptsächlich da- auch durch, daß die Auflösung des Bindemittels auf kaltem die Wege erfolgt. Dies hat den Nachtheil, daß ein auf diese den Art dargestelltes Gemälde sich weder lackiren noch abdes waschen läßt, auch in sehr trockener Luft abblättert. Man der pflegt bei dieser Malerei fast blos Deckfarben anzuwenden, ials bei überwiegender Anwendung von Saftfarben geht die nde, Gouachemalerei in Aquarell über. Völlig trockene Gouachebilder kann man fixiren, wenn man sie von der Rückseite her mit Firniß tränkt und dann lackirt. zum Goudron, m., frz., der Theer; g. de houille (oft g. ae), minéral gen.), der Steinkohlentheer; g. minéral, der c⁴ae Bergtheer (s. d.); goudronner, betheeren (s. d.). die Gusche. — 2. (Schiffb.) engl. gouge, das Hohleisen, sige, die Güdse. — 3. (Tischl., Schloss. etc.) engl. gouge, die ittel. Gutsche, das Hohleisen, der Hohlmeißel; g.abecde corbin, Jist der gekröpfte, gebogene Hohlmeißel, Rabenschnabel; g. 6baucher, engl.turning-g., der Schrotmeißel der Drechsler, die Röhre; g. à nez rond, engl. entering-gouge, spoon-g., das aufgeworfene Hohleisen der Bildhauer; g. ronde, das runde Hohleisen; g. triangulaire, der Geisfuß der Tischler; g. ronde, carrée, engl. round, square g.) das runde, viereckige Hohleisen.