Hahnebaum, m., 1. (Zimm.) auch Helmstange, k., frz. poingon, m., engl. broach-post, bei Helmdächern die auf den Hahnebalken aufsitzende Stange, an welche die Sparrenköpfe befestigt u. auf welche die Hülse der Wetterfahne aufgesteckt wird. — 2. Auch Aufsitzstange, frz. berse, perchoir, aufrechte Stange mit Quersprossen, in Hühnerställen zum Daraufsitzen für die Hühner aufgestellt.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 3, S. 2Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei