Heidedeich, w. (Wasserb.), so heißen die in sumpfigen l Gegenden angebrachten niedrigen Dämme, um hervordringendes Wasser aufzuhalten, damit es sich an Ort und Stelle verliere u. nicht die fruchtbaren Gegenden verderbe.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 3, S. 24Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei