Holzraupe, k. So nennt man solche Schmetterlingsraupen, welche besonders im Holz leben und dort ihre Verwandlung durchmachen. Es gehören hierher die Raupen vieler Sesien, besonders aber die Raupe des Weidenbohrers (Oossus ligniperda), die bis fingerlang u. dick wird, fleischroth und nackt ist und in faulendem Pappel- und Weidenholz sich aufhält. Sie richtet keinen nennenswerthen Schaden an.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 3, S. 59Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei