Knag, knot, Knob, snag, s., engl. Knorren, Knoten im Holz, rotten k., verfaulter Knorren. AEnagge, k., 1. frz. ohantignole, f., engl. forring, furring, auch Knabe, Fröschling genannt (Schiffb. u. Wasserb.), Stücken Holz, welche da angenagelt werden, wo Stützen und Streben angebracht sind, um dieselben in ihrer Lage befestigen. Die dazu gehörigen Nägel heißen Anaggen nägel oder Anaggenzungen; vergl. auch den Art. Brücke, 1. Bd. — 2. (Zimm.) franz. tasseau, gousset, m., engl. pbracket, trussel, hölzerne Konsole. — 3. Auch für Eckblatt gebraucht. — 4. (Maschb.) s. v. w. Daumen, Mitnehmer. knaggy, adj., engl., knorrig, knotig, wimmerig. Anallgas, n., Kuallluft, f. (Chem.), frz. gas m. fulminant, explosif, engl. oyhydrogen gas, eigentlich Gemenge von 2 Volumen Wasserstoffgas und 1 Vol. Sauerstoffgas, in welchem Verhältnis sich beide Gasarten zu Wasser verbinden. Außerdem aber bezeichnet man nrit diesem Namen alle solche Gasgemenge mit Luft od. Sauerstoff, welche durch den elektrischen Funken oder durch einen brennenden Körper entzündet werden und mit Explosion pverbrennen. Die Kee entwickeln bei ihrer Verbrennung eine sehr intensive Hitze und man hat für chemische und technische Zwecke Apparate erdacht, bei welchen die Verbrennung gefahrlos bewerkstelligt werden kann und die bei der Verbrennung erzeugte Hitze, die in gewöhnlichen Fällen 2000—3000e betragen kann, hat man zum Schmelzen der schwer schmelzbaren Metalle im großen angewendet. Um Platin zu schmelzen, wendet man z. B. ein sogen. Knallgas gebläse, frz. Chalumeau à gas fulminant, engl. oxVhydrogen-gas blow-pipe, an, welches dadurch hergestellt wird, daß man Leuchtgas mit einem gewissen Volumen Sauerstoffgas kurz vor dem Verbrennungspunkt des Leuchtgases zusammentreten läßt. Es lassen sich durch solche K.flammen mehrere Kilogramme Platin nach kurzer Zeit in Fluß bringen. Die Einrichtung der K.gebläse erfordert die genaue Beobachtung gewisser Vorsichtsmaßregeln, auf die wir hiermit nur verweisen wollen.