Kronenkreuz, n. (Herald.), s. d. Art. Kreuz O. 16. ELBERG O Universitätsbiblioth Kronenleuchter, Kronleuchter, m., franz. lustre, m., Hängeleuchter mit mehreren Lichtern, muß so entworfen werden, daß die Stellung der Flammen eine Figur bildet und die Theile des Leuchters selbst Beleuchtung erhalten; man begnügt sich höchst mit nur einer Reihe von Lichtern. Kronensüge, k. (Steinm.), eine Art Kreissäge, dient Cylinder auszuschneiden; wird mehr als Bohrer be-Glockenventil, s. Ventil. Kronenwerk, n., Aronwerk (Kriegsb.), franz. ouvrage Couronné, ouvrage à couronne, engl. erown-work, Außenwerk, welches aus einer ganzen und zwei halben Bastionen besteht und mit der Festung durch Flügel zusammenhängt. feines Krystallglas mit einem Zusatz von Potasche, s. d. Art. Glas. Sohn des Kronos, s. d. Art. Jupiter. Brückenpfeilerkopf und Pfeilerhaupt. de cóte, à couronnée, engl. eron-Wheel, contrate-wheel, face-wheel, ein Zahnrad, dessen Zähne winkelrecht auf der Radebene stehen; s. d. Art. Rad. drique, engl. drum-saw, Crown-saw, annular saw, Säge ohne Ende, s. d. Art. Sägeim 1. Bd. — 2. K.eines feindlichen Werks; Zustand der Trancheearbeiten, wenn dieselben systematisch so weit getrieben sind, daß der Vertheidiger das Werk von Abschnitt zu Abschnitt räumen muß. — 3. K. des bedeckten Wegs, s. Weg, bedeckter. couronnement, engl. trench-fascine, s. d. Art. Faschine. demi-double, engl. half-double sa p, s. Sappe. titre, engl. standard-tin, s. d. Art. Zinn. wonnenes und eingedeichtes Stück Land. let, m.,engl. mitre-point, eigentlich die Stelle eines Gesimses, wo dasselbe um eine Ecke herumläuft, daher auch und zwar vorzugsdie ganze Strecke eines Gesimses angewendet, einen vorspringenden Mauerpfeiler sich herum-Art. Verkröpfung u. Kropfstein. — 2. (Schiffb.) wo der Vordersteven auf dem Kiel eingelassen (Maschinenb.) die nach einem Winkel oder Halbgebogene Röhre, welche zur Verbindung zweier Röhren dient. — 4. K. des Ankers, frz. rochet, Anker I. 8. 9. 12. d. und b in Fig. 193. Kropfanker, m., s. d. Art. Anker I. 12. d. Kropfband, n. (Schloss.), s. d. Art. Band VI. 2. e. Kropfeisen, n., Wolf, m., Schere, k., Steinklaue, franz. renard, m., engl. slings, pl., devil's claw, dog, Werkzeug, um große Werkstücke in die Höhe zu heben. Wolf (Fig. 2419) besteht aus drei Stücken wovon die beiden äußeren Stücke bb unten stärker der kleine (Fig. 2418) aus einem keilförmigen a und zwei prismatischen Seitenstücken b b, so daß also bei beiden Arten alle 3, zus ammengestellt, einen ang. Schwalbenschwanz bilden; durch Bolzen und Ringe kön-läuf nen die einzelnen Stücke fest vereinigt werden, welche zu kann diesem Behuf Löcher haben, franz. Oeil, engl. ram's-eye. aber Das Mittelstück a a, Schlüssel, Schließeisen, frz. Jouvette, engl. middle-piece, Key, hat beim großen einen Ring, Wolfring, beim kleinen eine Oese, an welchem das Seil be⸗ line festigt wird; die Seitenstücke, Backen, Klobeu, Keil, franz. louveteau, m., engl. side-wedge, genannt, haben keinen zer. solchen Ring. In das Werkstück, welches gehohen werden gef soll, muß man ein Loch von entsprechender schwalben⸗ Se schwanzförmiger Gestalt (Kropfloch, Scherloch od. Wolfsloch, zw franz. trou pour la louve, engl. hole for the ram) einmeißeln, frz. 100ver la pierre; es werden zuerst die keil⸗ lei förmigen Theile, dann die prismatischen in das Loch eingeführt und beim großen der Bolzen er durchgesteckt, beim kleinen der Bügel o übergeschoben, so daß alle drei, zu ste Fig. 2421. Zu Art. Kropfstein. Fig. 2422. einem Ganzen vereinigt, feststecken. Man darf diesen Wolf aber nur bei Steinen anwenden, deren Gefüge vor einem Ausplatzen des Kropfloches sichert; auch muß darauf gesehen werden, daß die lothrechten Linien, welche als die Verlängerung der Seiklinie beim Aufwinden erscheint, mit der lothrechten Linie, welche den Schwerpunkt des Steines in der Zeichnung durchschneidet, genau zufammenfällt, wie dies die Figuren 2420 und 2421 erläutern.