Kykloide, f. (Math.), s. Cykloide. Ayklopenbauten, m. pl., franz. édifices cyelopéens. Die Kyklopen waren der griechischen Mythologie nach riesenhafte Söhne des Uranus u. der Gäa, Personifikation des Donnerwetters; so ist auch ihre Verbannung in den Aetna, als Gesellen des Vulkan, zu deuten. Kyklopenbauten nennt man im allgemeinen alle solche Bauten, die ohne künstlerische Gestaltung aus riesenhaft großen Bruchsteinen zusammengesetzt sind, bes. die pelasgischen Bauten der ersten Periode griechischer Kunst; s. griech. Baustil.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 3, S. 255Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei