Manzanilla, f., span., Knöpfchen als Verzierung. n. (Bot., Hippomane Mancinella L., Fam. Wolfsmilchgewächse), span. manzanillo, ist ein ansehnlicher, aber giftiger Baum Süd⸗ u. Mittelamerika's. Der Rauch des verbrannten Holzes kann Augenentzündung und zeitweiliges Erblinden hervorrufen, gegen welches Waschungen mit Seewasser als Heilmittel dienen. Maoribauten. Bei den Maori genannten Eingeborxenen auf Neuseeland finden sich Spuren einer beginnenden Kunstthätigkeit auf baulichem Gebiete; zunächst sind es Wohnhäuser. Dieselben stehen meist auf einer mehrere Fuß hohen Terrasse von Erde oder Steinen und sind rechteckig. Die Seitenwände bestehen nur aus Flechtwerk, können nach Belieben weggenommen werden und sind sehr niedrig, so daß man nur kriechend ins Inneregelangen kann, außer an den Giebelseiten des mit Rohrmatten gedeckten Satteldachs, dessen Giebel mit Schutzbret versehen ist. Dieses Schutzbret ist geschnitzt, die Giebelspitze mit einer Holzstatue verziert re. Aehnlich, aber noch länger sind die Schuppen zu Einstellung der Canots, auf Pfählen im Wasser errichtet. Die Häuptlinge haben neben größeren Wohnhäusern noch kleine transportablemitrundbogenförmigem Satteldach. Außerdem giebt es Verfammlungshäuser u. Vorrathshäuser, letztere zum thunlichsten Schutz gegen Gethier auf nur einem Pfahl stehend.[Fig. 2589. Die hier sichtbaren Verzierungen sind ähnlich denen an den Wohnhäusern. Diese verschledenen 2589. Vorrathshaus der Maori. von Zeichnungen etc., am besten von starker Pappe oder Leder zu fertigen und mit leinenen Schutzklappen gegen den Staub zu versehen.