Molybdänblau, n., I. s. v. w. blauer Karmin (s. d.). — 2. Wäschtinte; Molybdänoxyd in Salzsäure aufgelöst, die Auflösung mit Gummi und Sußholzsaft versetzt und geschrieben, mit der Zusatzlösung überfahren, giebt echte blaue Schrift.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 3, S. 405Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei