Piézometer, m. (Hydr.), Instrument zum Messen der Druckverluste, welche das Wasser in einer Röhrenleitung durch Reibungetc. erleidet, besteht aus Röhren, welche auf die Leitung senkrecht aufgesetzt sind. — Durch die Verzögerung der Bewegung in der Leitung entsteht Druck auf die Wände und diesem entspricht die Höhe 2 einer Wassersäule im betr. P., welche um so geringer wird, je näher dem Ausfluß. Die Differenz der Wasserstände in zwei Pin giebt die Druckhöhe an, welche erforderlich ist, um den Widerstand in der Leitung auf der Strecke zwischen beiden das Gleichgewicht zu halten. Ist o die Ausflußgeschwindigkeit des Wassers, 1 die Länge des Leitungsstückes von einem P. bis zur Mündung, d die Leitungsweite, so ist der Reibungskoeffizient p des Wassers in der Leitung für die Strecke 1:ꝙ W Ist dagegen o bekannt, so folgt die Ausflußgeschwindigkeit: