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AllerleiBau-Lexikon 1881

Plaeeatie, f., lat., Stellung eines Gebäudes. Place-brick, s. vengl. (Ziegl.), Weichbrand. emplacements sind gedeckte Aufstellungen für ein od. auch zwei Geschütze; sie sind entweder bis zu 0,3 m. in den Erd-SIELIOTHEK HEIDOELBERG O Universit boden ver senkt od. horizonta 5 d. h. das Geschütz steht auf dem Terrain oder auch überhöht, Eine 1½, m. hohe Brustwehr umgiebt glacisförmig den 4 m. breiten und senes Pissoir (Universaleloset) von Kommerell. 6 m. langen Aufstellungsraum, nach rückwärts ist eventuell eine steigende oder fallende Rampe angelegt. Zur besseren Deckung der Mannschaften werden manchmal zu beiden Seiten des Aufstellungsraumes 0, m. tiefe Ladegräben angelegt u. in diesen wieder, im Revers der Brustwehr eingelassen, die Munitionsbehältnisse angebracht. Placet, frz., Sessel, Schemel, Tabouret. Plach, so hießen früher schwefelhaltige unedle Metalle. Plache, f., lat., placida; dünne Metallplatte. Plackarbeit, plackage, k., Plackwerk, v. franz. placage, engl. rammed earth-work, tapia, Verkleidung der Böschung mit festgeschlagenem Lehm⸗ oder Thonboden, oder mit Gartenerde, in welche Wurzeln eingelegt werden; s. d. Art. Festungsbau A. 1. ucken, trs. Z., 1. Brennöfen, Kohlenmeiler etc. mit Lehm bewerfen. — 2. Mit dem Plackschrit, einem Holzschlägel, feuchte Erde derb schlagen; s. Plackarbeit. Placksoden, m. (Erdarb.), s. v. w. Decksoden.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 3, S. 551Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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