Quai, m., franz., 1. auch Bauschäling od. Schälung, Rai, (Wasserb.), Futtermauer, namentlich Ufermauer, auch Steinbuhne, s. d. Art. Buhne; daher auch der durch eine solche Ufermauer dem Wasser abgewonnene oder vor demselben geschützte Landungsplatz, der zugleich zum Aufstellen der einzuschiffenden u. ausgeladenen Wären dient, überhaupt das ganze Ufer, soweit es mit einer solchen Mauer versehen, ja selbst die Häuser, die am Ufer erbaut sind. — 2. Perron, Ladeplatz; d. en crochet, Ankerbuhne; OQuajackholz, n. s. unter Franzosenholz.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 3Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei