Schippe, frz. racloir, pelle, mit ganz plattem Blatt versehene S. zum Auswerfen von Sand etc.; man unterscheidet viereckige S., franz. pelle carrée, auch pelle im engern Sinn, engl. scoop, und runde, franz. pelle ronde, engl. shovel. — 7. S. am Centrumbohrer und Löffelbohrer, franz. cuiller, engl. cutter, s. im Art. Bohrer. Schaufelband, n. (Schloss.), schaufelförmiges Thürband; s. d. Art. Band VI. b. 1. Schaufelblatt, n., 1 s. d. Art. Schaufel. — 2. In den Hals der Welle eingelassener breiter, flacher Theil eines Wellzapfens. Schaufelboden, m., Boden einer Sackschaufel; s. den Art. Wasserrad. Schaufelbohrer, m., s. v. w. Löffelbohrer (s. d. und im Art. Bohrer). Schaufelkranz, m.( Mühl.), Kranz an einem Wasserrad. Schaufelkunst, f., Schaufelwerk, n., Schaufelmühle, k., frz. machine à augets, s. Paternosterwerk u. Eimerkette. Schaufelrad, n., 1. franz. roue f. à palettes, engl. paddle-wheel (Schiffbau), s. d. Art. Dampfschiff. — 2. (Masch., Mühlb.) franz. roue à aubes, engl. floatboard-wheel, s. d. Art. Wasserrad. Schaufelung, f. (Mühlb.), sämtliche Schaufeln an einem Wasserrad. Sthaufenster, v., Aussehfeuster, frz. étalage, kenetre d'Cétalage, engl. stallage, shop-front-sash, shops-Wwindovy, die bekannten Vorbaue der Verkaufslokale, geben Raum zu Anbringung von mancherlei Verzierungen, und sind bei dem Steigen des Handels und der Industrie eine Modesache geworden. Zudem hat die zweckmäßige od. unzweckmäßige Einrichtung der in einem S anzubringenden Regale, Gestelle, Beleuchtungsmittel, Spiegel u. dergl. ungemein vortheilhaften od.nachtheiligen Einfluß auf das Aussehen der ausgelegten Wären; serner ist zu berücksichtigen, daß dem Anlaufen des Glases thunlichst vorgebeugt werden muß, daß das Fenster, obschon möglichst zur Ausstellung auszunutzen, dennoch noch immer Licht geben soll, daß auch das Schließen und Verwahren desselben ohne Ausräumen möglich sein muß und noch vielerlei Anderes. Daher genügt es nicht, ihre Anfertigung dem Tischler allein zu überlassen; besser ist es, sie durch einen verständigen Architekten entwerfen zu lassen, welcher auf die schon vorhandene Architektur des Gebüudes und den Charakter der zur Schau auszustellenden Gegenstände sowie auf alle einschlagenden Umstände genügende Rücksichtnimmt. Das Vorzüglichste hierin haben bis jetzt London und Paris geleistet, wo man vielfach, wie auch in Bremen etc., die S. auch in der Nacht unverschlossen und beleuchtet läßt, wodurch dem patrouillirenden Nachtwächter od. Schutzmann der Einblick möglich und nächtlicher Diebstahl sicherer veritätsbibliothek Heidelberg LODF hindert wird als durch Verschluß, der durch Klappläden die des Tags über in pilasterförmigen Schränken zu der Seiten des S.s verwahrt werden, od. durch Vorsatzläden welche den Tag über irgendwo aufbewahrtwerden können neuerdings aber am liebsten durch Rollläden, welche einem Kasten über dem S., besser noch in einem solchen der Brüstung oder unter dem Trottvir verwahrt werden bewerkstelligt wird, s. Verkaufslokal, Rollladen re.