Schemel, m., 1. frz. escabeau, tabouret, selle, Stuhl ohne Lehne mit eingebohrten Beinen, bes. auch, frz. kourme, placet, marche-pied, engl. foot-stool, lat. scamellum, scamillum, bredola, chelettum, marchapetum, po-⸗ dium, scala, scandile, subsellium, suppositorium, niedrige Bank ohne Lehne, zum Sitzen, vorzüglich aber als Fußbank. — 2. Bewegliches Gerüst. — 3. (Hütt.) am oberen Theil des Blasebalges, um denselben niederzuziehen, be-2 festigtes Stück Holz. — 4. (Bergb.) Sitz für den Treibknecht t auf der Docke des Schwenkbaumes beim Pferdegöpel. — 5. (Kriegsb.) s. v. w. Banket. — 6. s. v. w. Lenkschemel.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 120Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei