Schmelzwerk, n., 1. derjenige Theil einer Erzausbeutungswerkstätte, worin das Schmelzen (s. d.) vorgenommen wird. Das S. muß nahe am Pochwerk (s. d.) liegen, und vortheilhaft ist es jedenfalls, dasselbe auch möglichst nahe am Gewinnungsort selbst anzulegen. Es enthält die Erzschlämme, die Wäsche, die Röststätten und als Hauptbestandtheil den Schmelzofen (s. d.), s. auch d. Art. Bleihütte, Eisen, Gießerei, Hüttenwerk re. — 2. . v. w. emaillirte Arbeit; s. Email u. Heraldik VII.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 145Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei