Schnepper, m., 1.(Mühlb.) im Windmühlflügel an dem untersten Ende des Windbretlagers angebrachte hölzerne elastische Latte, damit, wenn ausgethürt werden soll, das Windbret leicht herausgenommen werden kann; der S. klemmt sich beim Einsetzen des Windbretes unter die mittlere Leiste desselben. — 2. (Schloss.) Feder, welche bewirkt, daß der Riegel, der während des Zuziehens der Thür am Schließblech zurückgleitet, dann in dasselbe einspringt; s. d. Art, Schloß I. A.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 148Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei