Schnauze, k., 1. (Schloss.), eiserne Schienen, unter Federn gelegt, damit letztere nicht zu sehr den Theil abreiben, worauf sie befestigt sind. — 2. s. Chorgestühl. — 3. s. v. w. Muffe, Hals einer Röhre. „Schnecke, f., 1. frz. corne f. de bélier, Iimagon, m., volute, f., engl. Lonian scroll, flache Spirale am ionischen Kapitäl, s. v. w. Volute; am korinthischen, römischen etc. Kapitäl kommen dazu noch die kleineren Schneckchen, Geäste, frz. tigettes, engl. twists, stems, lat. cauliculi. — 2. (Kriegsb.) franz. noeud, engl. knot, tie, Schloß einer „— 3. frz. serpe, engl. worm, Gang einer Schraube ohne Ende (s. d.); s. d. Art. archimedische Schnecke. Schneckenauge, kf., s. unter Auge 1.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 147Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei