Schöpfkasten, m., 1. lat. haustrum; das Schöpfen verrichtende viereckige Behältnis an der Peripherie eines Schöpfrades; runde heißen Schöpfeimer (s. d. 2).—2. Auch befindet sich ein kleiner Kasten, der S., an dem Schaufelkranz eines unter⸗ od. mittelschlächtigen Wasserrades, das eine Walkmühletreibt; dieser Kasten schüttet das geschöpfte Wasser in eine Rinne, und diese leitet es zum technischen Bedarf ins Innere der Mühle.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 150Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei