Cabeliau zuzurichten, Nehmet solchen aus der Tonne und waschet ihn etliche mahl sauber aus, leget ihn darnach in frisches Wasser, darinne er 2. Tage lang liegen, täglich aber 2. mahl frisches Wasser bekommen muß. Hierauf waschet selbigen aus, thut ihn in einen Tiegel, und giesset so viel frisches Wasser drauf, daß es über ihn zusammen gehe; (ists im Winter, so nehmet Schnee) setzet ihn nicht gar zu nahe zum Feuer, denn je länger er beym Feuer stehet, desto besser ists. Er darff aber gar nicht sieden, sondern solches zu vermeiden, müsset ihr hierbey dieses zur Nachricht mercken, wann oben auf dem Topff, oder worinnen er zugesetzet worden, ein weisser Gäscht wird, so will er anfangen zu sieden, da ists alsdenn Zeit ihn weg zu hun; doch lasset ihn noch eine Weile stehen: denn wenn ein dergleichen Fisch zum kochen kommt, und eine Weile kochen soll, wird er hart; dahero muß man sich mit dergleichen Fische wohl in acht nehmen. Wenn er endlich soll angerichtet werden, leget ihn ordentlich auf eine Schüssel, vermischet klar geriebene Semmel mit weissen Ingber und Muscaten-Blüten, und streuet diese drüber her, machet auch braune Butter, begiesset den Cabeliau damit, und lasset solchen zu Tische tragen.