Schotendorn, m. (Bot.), unechte Akazie (KRobinia pseudacacia, Fam. Hülsengewächse, Leguminosae), s. d. Art. Akazie 1. Das Holz von ausgewachsenen Bäumen ist hart, schwer, fest und dauerhaft, hält in allem Wetter gut aus und ist weder der Fäulnis noch dem Wurmfraß unterworfen. Nach dem Austrocknen wird es so hart, daß ein eiserner Hobel es nur schwach angreift. Es hat schön gelbe, zuweilen in das Grünliche spielende, glänzende, atlasartige Farbe, ist nach dem Kern hin dunkler gestreift, oft mit schmalen, purpurfarbigen Adern durchzogen. Wegen seines feinen Kornes, obgleich es ziemlich große Poren hat, nimmt es trefflich Politur an, läßt sich gut beizen, reißt aber leicht auf. Wenn man es mit grünen Walnußschalen und schwacher Beize aus Galläpfeln und Vitriol, wozu arabisches Gummi und Weingeist gemischt werden, kocht, erscheint es wie grünes Ebenholz. Schott, n., Schotting, k., 1. (Schiffb.) franz. oloison, f., fronteau, m., engl. breast-Wwork, bulkhead, scotting, wainscotting, Scheidewand aus Bret, meist schwachem Bret, Wagenschott, engl. wainscot (s. d.), zum Abtheilen der inneren Räume. Man unterscheidet S. der Hütte, der Schanze oder Steuerpflicht, dann Back-Henneschott, d. h. hinteres S. der Back, vorderes S.der Back, Kollisionsschott, Mothschott, die beide wasserdicht sind, ferner Langschotten und Dwarsschotten im Raum, Traljeschotten od. Rösterschotten, d. h. Lattenverschlag. — 2. (Schiffb.) ein besonderer Knoten zum Anschlingen von Tauen an Holzwerk. — 3. (Wasserb.) s. v. w. Aufziehschütze und Schoßthüre. Schottbolzen, m. (Schiffb.), an dem einen Ende mit einem Kopf, an dem andern miteinem Splintgat(Schließloch) versehener Bolzen. Sthotter, m., franz. cailloutis, m., engl. chipping of stones, s. v. w. Steinschutt, grober Kies, mit Lehm untermengt.