FeedHülse
PflanzenreichBau-Lexikon 1881

Hülse, f., I. Im allgemeinen s. v. w. Hülle; besonders: 1. (Masch., Schloss.) s. d. Art. Buchse. — 2. Bei Röhren s. v. w. Muff. — 3. Bei Rädern s. v. w. Wellkranz. — 4. Bei Flaschenzügen s. v. w. Kappe der Flasche. — 5. Bei Druckbohrern s. v. w. Bohrmutter etc. II. Hülsen, f. pl., franz. gousses, engl. cods, husks, Schoten am ionischen Kapitäl; s. d. Art. ionisch. III. Hülse, gemeine, f., frz. houx, m., engl. holly-tree (Ilex aquifolium L., Fam. Stecheichengewächse, Ilicineae), auch Hülsen, m., oder Hulst, m., Stechpalme; hat weißes, ins Gelbliche, auch weißgrün od. braun geadertes Holz; das ausgewachsene Stammholz ist sehr zähe, hart u. schwer, bearbeitet sich frisch besser als trocken, nimmt Politur u. schwarze Beize vortrefflich an. Dieses immergrüne Gewächs findet sich als Strauch oder kleiner Baum im westlichen Deutschland und in England.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 3, S. 68Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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