Schränkwand, k., Wand aus horizontal über einander gelegten Hölzern, die an den Ecken auf einander geplattet oder über einander geschnitten, geschränkt oder verschränkt sind, so daß das Holzende noch über den Kreuzungspunkt, der Schnitt od. Schränkung heißt, heraussteht. Angewendet bei Blockhäusern (s. d. sowie Fig. 696 u. 697).
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 157Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei