Schlitz a dient zur Regulirung der Höhe, während die Stellschrauben e und d die Weite bestimmen. Man setzt das Eisen auf den Sägezahn, dessen Spitze den verstellbaren Schieber b berührt, und biegt den Zahn um, bis er an die betreffende Seitenschraube e oder d stößt. Da es unmöglich ist, die Schränknug, frz. voie, engl.set, so genau zu bewirken, daß beiderseits alle Zahnspitzen genau in einer geraden Linie liegen, und durch diese Unregelmäßigkeit ein rauher Schnitt entsteht, so werden mit der Seitenfeile die Sägezähne nach dem S. gerichtet, indem die Feile die äußersten Spitzen entfernt und alle Zähne in eine und dieselbe Schneidebene bringt. Die hier bezeichneten Instrumente sind von L. S. Larraben in Mainz zu beziehen.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 157Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei