Schreibtisch, m. Ein solcher kannzwar die manchfachste Form haben; es giebt z. B.eigentliche See, auf vier Füßen, welche nur an drei Seiten einen Rand behufs Verhütung des Hinabschiebens von Papieren etc. haben, auf dem dann auch wohl, entlang der dem Schreibenden gegenüber befindlichen Langseite, Regale, Schränkchen, Kästchen re. aufgesetzt werden; daran schließen sich diejenigen, welche unter der Tischplatte zwei Seitenschränke haben. Ist die Schreibplatte schräg gestellt, so wird der S zum Schreibpult. Diese Schreibplatte sollte nie mehr als 0,½ m. Höhe vom Fußboden haben; sie sei mindestens 1,½m. breit u. O„%„m. tief. Der Platz für die Kniee des Schreibenden sei mindestens , m. breit u eben so hoch, bei 0,3„ W. Tiofe.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 161Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei