Splitte, f., 2,%—2, m. Iange, 2½ om. breite u. 2mm. dicke Streifen von Haselnuß oder Eiche. Sie werden auf der Schneidebankauf zwei Seiten geebnet. Man verwendet sie zur Bedeckung des Holzwerkes bei Fachwand statt der Berohrung, wobei das Holz zuvor mit Lehm angesetzt u. mit gehacktem Stroh wieder bedeckt ist. Befestigt werden diese Streifen mit den Spliltnägeln, welche 4 em. lang und mit breiten, flachen Köpfen versehen sind. Sind die Streifen von Eichenholz, so brauchen die Nägel nur 3 em. lang zu sein, müssen aber unter dem Kopf wenigstens eine Stärke von 3 mm. haben und mehr kolbig als schlank sein.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 239Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei